Es ist soweit, wir starten unsere erste Bergtour nach der Corona bedingten Auszeit.
Pünktlich um 08:30 Uhr treffen wir uns in Sulden an der Talstation der Umlaufbahn. Nach einem Kaffee an der Bergstation starten wir Richtung Gipfel. Nach einigen hundert Metern auf der Forststraße zweigen wir links auf den Steckner-Steig ab. Nun geht es steil in Serpentinen den Berg hoch. Der Himmel ist bewölkt und es fallen auch ein paar Regentropfen, aber das Wetter soll zumindest bis zur Mittagszeit halten. Nach einigen Minuten hört der Regen auch wieder auf und am Himmel sind vereinzelt blaue Flecken ersichtlich. Wir steigen weiter nach oben, auf einem teils mit Halteseilen gesicherten Blockgrat. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind jetzt gefragt, aber wir meistern den Aufstieg ohne Schwierigkeiten und erreichen nach knapp 2 Stunden den Gipfel.
Das Wetter meint es auch gut mit uns, und zwischen den Wolken können wir doch den einen und anderen Gipfel erkennen. Da es sich zeitlich ausgeht, wandern wir noch weiter am breiten Grat entlang zu den Überresten der Hallschen Hütte, welche 1918 abgebrannt ist, immer wieder sehen wir auch noch die Reste der Kriegsstellungen vom ersten Weltkrieg.
Nach kurzer Rest und einigen Fotos treten wir den Abstieg an, am Grat ist nochmals erhöhte Konzentration gefragt, dann erreichen wir pünktlich zur Mittagszeit wieder des Restaurant der Bergstation, wo wir uns noch stärken, bevor wir wieder mit der Bahn hinab nach Sulden schweben und die Heimfahrt antreten.
Teilnehmer: Stephan (Tourenleiter), Armin, Erika, Evelyne
Wetter: bewölkt mit einigen Regentropfen, angenehme Temperaturen
@Evelyne