Am Sonntag starteten wir eine Stunde früher, da für den Nachmittag Regen angesagt war. Im Nebel wanderten wir den Almweg empor bis zur Engbergalm und lernten uns dabei kennen. Nach einer kurzen Kaffeepause stiegen wir hinauf, an weidenden Kälbern vorbei bis zum Grindlersee. Es war sehr feucht, sehr nebelig, rutschig und durch den kalten Luftzug sehr ungemütlich am Grindlersee. Die „Null Sicht für ringsum“ schärfte jedoch unseren Blick für das Naheliegende: gar einige Mäuse spielten zwischen den Steinen am See Verstecken. Wir beschlossen nach einem schnellem Gruppenfoto umzukehren.
Doch auf einmal hellte es auf, der Nebel verzog sich nach oben, sodass der Blick auf die Schönheit der Almlandschaft frei wurde und wir wieder Lust auf mehr bekamen. So vereinbarten wir, über die Kellerscharte, den Pfunderer Höhenweg entlang, doch noch Richtung Weitenbergertal zu gehen. Die Almflora war dabei vielfältig und bewundernswert. Dass die Brücke über den Pfunderer Bach durch die Unwetter heuer weggeschwemmt wurde und wir selbst den Weg über den Bach finden mussten gab der Wanderung eine abenteuerliche Note.
Es wurde einen andere Rundwanderung als geplant, die Pfunderer Bergspitzen blieben im Nebel, jedoch die wunderschöne unberührte Almgegend mit ihren vielen Bächlein, weidenden Kühen, Pferde, Schafe, die nahen Murmeltieren und die Ruhe begeisterte uns trotzdem. Wir waren eine fröhliche Wandertruppe mit viel guter Laune, und sogar die Sonne ließ sich kurz blicken, bevor der Regen kam.
Teilnehmer: Ingrid und Egon, Ingrid und Hansjörg, Christa und Helmuth, Paola, Sepp, Rosa und Elfriede



