Nachdem der gesamte Jänner für Skitouren wegen Schneemangel eher ungeeignet war, punktete der Februar mit einigen mehr oder weniger ergiebigen Schneefällen. Für den Alpenhauptkamm galt die Lawinenwarnstufe 3, was natürlich auch für den Fleckner zutraf. Aber die große Anzahl der Skitourengeher in den Tagen vorher und die zerpflügten Hänge verminderte das Risiko.
Bei angenehmen Temperaturen, wolkenlosem Himmel und in guter Gesellschaft zogen wir los. An der automatischen LVSprüfstelle kontrollierte jeder sein Gerät. Durch den Forstweg und mit Abkürzungen durch den Wald erreichten wir die weiten Schneeflächen unter dem Fleckner, Saxner und Fastnachter. Beim großen LVStest prüften wir Batteriestand, Entfernung und Funktion. In zwei Gruppen stiegen wir aufwärts, vorbei an steilen Hängen mit einigen Lawinenabgängen, und erreichten bald den Fleckner. Kein Wind, viel Sonne, Tee und Nahrung aus dem Rucksack, dazu das Gipfelfoto. Bald war es Zeit für die Abfahrt. Obwohl ziemlich zerfahren, ließen sich die Hänge voll Genuß hinunterschwingen. Weiter unten zeigte uns die Natur, daß man sie ernst nehmen muß: eine Lawine hatte in der Zwischenzeit unsere Aufstiegsspur begraben. Schaden hatte sie glücklicherweise keinen angerichtet.
Die Abfahrt durch den Wald endete auf der Forststraße, die wir locker hinunterwedelten, dann schwangen wir mehr oder weniger elegant am Parkplatz aus.
Christian, Matthias, Maria, Ilse, Bernardette, Dennis, Evelyne, Andreas R., Thomas, Andreas W., Karoline, Gruppenleiter Fabian, Tourenleiter Stephan, Tourenleiter Armin



